Ich liebe diesen Fuchs …

weil  …
-  er einen Kopf mit der Widerstandskraft eines Sherman-Panzers hat
-  er “Wumms” gelegentlich völlig neu definiert
-  er mich bisweilen ansieht, als kenne er mich nicht
-  er mich jederzeit zuverlässig erdet
-  er u. a. DIESE Verwandschaft hat
-  sich sein Grunzen wie “Arschloch” anhört, wenn mein Schädel mal dicker ist als seiner

(Foto: Anne-Vera Springfeldt – http://caballos-del-sol.net)

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Völlig daneben

Ok, ich hab das Blog geschreddert, also, weite Teile davon. Und ich hab noch nicht herausgefunden, weshalb. Das Backup aus den Sicherungen der Datenbank hat nicht oder nur teilweise funktioniert, angeblich waren die Datenmengen zu groß. Das versteh’ wer will, ich nicht.

Wie dem auch sei …
an diejenigen, die mit mir, ähm, trauern: es geht bald weiter. Und an diejenigen, die sich auf die Schenkel klopfen: es geht bald weiter :)

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Schenkellage im Gleichgewichtssitz

Was der Gleichgewichtssitz ist, kann man hinreichend in den Richtlinien Bd.1 nachlesen, die Entwicklung dorthin ist bei Eberhard Hübener gut dokumentiert.

Nun kommt es aber gelegentlich vor, dass Reiter Schwierigkeiten haben, die Schenkel – oder besser, die Beine – in der richtigen Position liegen zu haben. Das liegt meist daran, dass der Reiter sich auf den Fussspitzen abstützt, also auf den Zehenspitzen steht, dadurch das Fussgelenk festhält, dadurch das Knie festhält und dadurch das Hüftgelenk festhält. Die durch die Bewegung des Pferdes verursachte Von-Oben-Nach-Unten-Bewegung des Reiters kann somit nicht “durch das Bein nach unten durchfliessen”. Erschwert wird das meist auch noch durch, auch ungewolltes, Klemmen des Reiters. Das Bein hat somit keine Möglichkeit, sich am Sattelblatt leicht auf und ab bewegen. Und das sollte es tun können, weil nur dadurch der Absatz die Fähigkeit hat, zu federn.. und zwar senkrecht nach unten.

Im Grunde ist es ziemlich einfach, dorthin zu kommen.. WENN man seinen Körper mal davon überzeugt hat, dass er in Dreiteufelsnamen DAS zu tun hat, was WIR wollen. Und das ist leider ein bisschen Arbeit :)

Man kann sich ein wenig helfen, jedenfalls bei der erforderlichen “Kopfarbeit”, wenn man versucht, mit den Hackenkanten in Richtung der Hinterhufe des Pferdes zu zielen und auf dieser gedachten Linie soviel Weg nach hinten/unten zurücklegt, bis der Absatz unter der Hüfte und diese wiederum unter dem Ohr liegt.. jeweils genau senkrecht. Das geschieht aus der Hüfte heraus, das Knie lassen wir locker und halten ein kleines bisschen Tonus. Mit ein bisschen Training klappt das nach kurzer Zeit gut.. wenn man den anfänglichen Muskelkater hinter sich gelassen hat.

Parallel dazu stellen wir uns vor, wir müssten die Beine (die BEINE, nicht nur die Unterschenkel) so leicht am Sattel anliegen lassen, dass man locker ein Blatt Papier durchschieben könnte.. gefühlt :)
Wenn man dann noch ein bisschen darauf achtet, dass das Knie bei jedem Schritt/Tritt/Sprung ein kleines bisschen senkrecht nach unten rutscht.. dann steht der richtigen Schenkellage, mit elastisch wippendem Absatz, nichts mehr im Weg.

Viel Erfolg :)

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Schrittarbeit

Ein Gewehr – ein Gewehr!

Ich kann kein Französisch. Der Ausgleich dazu: der Typ kann nicht reiten. Da ändert auch die Zügelführung nix dran. Andererseits – diese Schulterbalance, der auf’s Feinste angehobene Widerrist, die nuanciert abgezählten Schritte.. und der Schwung im Halten. Hinreißend!
Beachtenswert auch der für Schenkelgängerreiter typische, weggestreckte äußere Schenkel. Immer wieder lustig anzusehen :) . Wer also sehen will (weil er’s noch nie gesehen hat), wie ein Schenkelgänger aussieht – bitte.. SO sieht er aus:


(Quelle: wie so oft.. youtube)

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KW 50 – Spruch der Woche

Natürlich macht es sich die FN recht leicht, indem sie das Tuniergeschehen weltweit dominiert, einfach die eigene Lehre ( wobei diese mit der ursprünglichen traditionellen deutschen Schule nicht mehr viel gemein hat) als einzig wahre und richtige zu deklarieren, und dies mit den Sporterfolgen zu belegen, aber es gibt eben neben diesen Richtlinien noch ganz andere Wege, ein Pferd zu schulen und auch die funktionieren.

(Gefunden bei: reitforum.de)

Der ist so gut, den laß’ ich unkommentiert ;)

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Video des Jahres

Heute gabs Putenbrust an Safransauce, mit Reis und Bioböhnchen.
Just als ich, nachdem fertig, das Besteck auf den Teller lege, fällt mein Blick auf ein einsames Reiskorn am Tellerrand.
“Tellerrand!” denk ich.. da war doch was? Genau – drüber raus gucken wollte ich mal!

Ich hab’ mich also mal in Sachen “Abkauübungen” schlau gemacht, am Boden, im Sattel, das volle Programm. Aber das was ich ausfindig machen konnte, war nicht wirklich zufriedenstellend. Man hat ja Anspruch. Als ich schon fast resigniert aufgeben wollte, war es auf einmal da – es stimmt schon, manchmal muß man geduldig sein, dann wird’s schon – das ultimative Lehrvideo zum Thema “Abkauübungen”!
Gut, ich hab die Sprache des Textes nicht verstanden, vermutlich waren das die in Worte gefassten Gedanken des Pferdes. Aber die Goldfinger-Musik fand ich toll ;)

Der geneigte Betrachter mag sich den leicht paßartigen Schritt des Pferdes wegdenken – den latent gelangweilten und sich ins Schicksal ergebenden Gesichtsausdruck auch – und sich nur auf die effizienten Abkauübungen konzentrieren.

Also.. wieder eimal.. LICHT AUS – WOMM.. SPOT AN – ZACK:


(Quelle: youtube)

Damit das Ganze auch ein bißchen Authentizität bekommt, “Le Maestro” Philippe Karl himself mit 2 Videos:


(Quelle: youtube)


(Quelle: youtube)

Mein persönliches Fazit:
Wenn ich mal des Lebens müde bin, fange ich an, SO zu reiten.. irgendeiner findet sich, der mich dann vom Pferd schießt.

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Ausbildermisere II

Die Hinterhandwendung (Schrittpirouette) am Langzügel.

Wer solche Ausbilder hat, braucht sich um den Weg der Ausbildung keine Sorgen mehr zu machen – und um das Ziel schon gar nicht. Sackgassen führen selten dahin, wo man hin möchte, außer man wohnt in einer solchen.

Eine kompliziertere Beschreibung von Unwissenheit hab ich selten gelesen. Dabei ist die Sache mit den Hilfen gar nicht so schwer, selbst wenn man den Schritt nicht mit Absicht kaputt macht.

Für den Fall, daß besagter Ratschlag im virtuellen Nirvana verschwindet, hier kurz die Kernaussage:

was nicht passieren sollte, aber mir zumindest im zusammenhang mit den “ungleichen” hbeinen schwierigkeiten machte, ist ein zu schnelles rumschmeißen über die innere(linke)schulter.

meine abstellversuche waren:

das linke hinerbein “flott”werden lassen, d.h. sich doch eher nochmal auf das linke hb beziehen.durch das flott machen links muss das pferd automatisch rechts “mitgehen”.

auf das (äußere) rechte mit der leine “zug ” ausüben, vom kopf abgeschnallt und stattdessen am longiergurt/oder sattelgurt befestigt.

quasi das re.hb damit angeschoben.

Quelle: pferde-forum.org

Die Kommentarmöglichkeit ist abgeschaltet, mag sich jeder denken, was er möchte.
Wer meint eine Mail schreiben zu müssen, darf das gerne tun :)

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Ausbildermisere

Bspw. übe ich derzeit (Anm.: mit meinem Vierjährigen) die ersten Seitengänge (Schulterherein und Schenkelweichen an der langen Seite, was mal ein Kruppeherein werden soll..), Übergänge Schritt-Trab-Halt sowie die ersten Elemente der “sinnvollen” Galopparbeit.

Reiter, die einen Ausbilder zur Seite haben, der einem derartige Vorgehensweisen bei der Ausbildung eines erst 4-jährigen Pferdes empfiehlt, haben mein volles Bedauern. Aber es ist wohl doch so, daß des Menschen Wille sein Himmelreich ist.

Einerseits ist die Haltung..

… ist es so, dass ich während einer Einheit immer wieder Schritt- und Trabphasen zur Lockerung und Entspannung einbringe. Die braucht er gerade als Youngster ganz besonders.

ja nicht verkehrt, scheint doch ein klein wenig Materieverständnis durch :)

Anderseits wird dieser Eindruck durch..

Allerdings “fressen” diese Phasen natürlich einen großen Teil der Zeit und es bleibt weniger Zeit für die Dinge, an denen ich eigentlich mit ihm arbeiten möchte.

diese Aussage schon wieder revidiert.

Fazit:

Also muss ich mich entscheiden: Übe ich alles ein bisschen oder eine spezielle Übung gezielter und intensiver. Ich meine jetzt wirklich spezielle Dinge, an denen man mit seinem Pferd arbeitet. Die Lösungsphasen etc., die zu jeder Stunde gehören, mal außen vor gelassen.

Man hat es als “Ausbilder” einer Remonte nicht wirklich leicht. Fast täglich sind neue, schwerwiegende Entscheidungen zu treffen.

Und am Ende stehen oft Fragen, deren Antworten man, vor lauter Konzentration auf die Seitengänge, meist gar nicht hören will.
Aber wie so oft: Ausnahmen gibt es immer.. und wenn es nur die Antworten betrifft :)

Wie sehr ihr das? Wo ist der größere Lerneffekt und was ist besser für’s Pferd?

Quelle: gerne.. einfach fragen :)

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